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  Bragi
 
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Bragi
Gott der Redekunst

Bragi (Bragr, Braga, nord. „der Vornehmste, Häuptling, Fürst”, „Dichtung”)
ist einer der Asen und Gott der Dichtkunst und Redekunst. Er ist ein Sohn Odins und der Riesin Gunnlod. Nach ihm ist die Poesie bragr benannt. Gedacht ist er alt mit langem Bart.
Seine Gattin ist die Göttin der ewigen Jugend, Iduna.

Sein graues Haar und sein langer Bart umfließen seinen Körper, die Schwingungen der Musik und der Lieder nachahmend, die er darstellt.

Bragi, der erste aller Skalden (Edda, Grimnirlied 44), wurde unter die Götter versetzt. In seine Zunge soll Idun (oder Odin?) die Runen geritzt haben und Odin hat ihn damit beauftragte Bragi, Lieder zu Ehren der Götter und der toten Helden in Walhall zu komponieren. Das machte ihn zu einem berühmten Weisen, Dichter und Redner.

Wenn in Walhall die Einherier einziehen, begrüßt Bragi sie zusammen mit Hermod.

Beim Gastmahl in der Halle Ägirs, das die Götter nach Balders Tod abhalten, erscheint Loki, um seine Schmähreden gegen die Götter zu halten. Eines der ersten Opfer ist Bragi, dem der Spötter mangelnden Heldenmut vorhält. Der Dichtergott wehrt sich nur schlaff und meint, wäre die Halle kein befriedeter Bezirk, er wolle dem Loki schon sein Haupt abtrennen. Der aber bezeichnet ihn unbeeindruckt als „Bankzierde” und wendet sich den anderen zu (Edda, Lokis Zankreden).






 

 
   
 
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