Die Wikinger
  Viðarr
 
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Viðarr
Gott der Natur und des Waldes

Vidar (Widar, Vidarr, nord. „der weithin Herrschende”) ist ein Natur- und Waldgott aber auch ein Rächergott. Er ist ein Sohn Odins und der Riesin Grirdr.
Vidar
Seine Wohnung an einem stillen und friedlichen Ort heißt "Landwidi oder Widi" und ist ein grüner, von Gesträuch und hohem Gras bewachsener Raum (Edda, Grimnirlied 17).

Er ist ein stiller und einsamer Gott. Vidar zeichnet sich dadurch aus, dass er so gut wie niemals spricht. So stellt er die reine Gewalt und ruhige Macht der Natur dar. Er wird als großer, freundlicher Mann dargestellt. Er ist nach Thor der stärkste der Asen.

Seine Markenzeichen sind seine großartige Kraft, sein Schwert und sein stabiler Schuhe, der vermutlich aus Eisen besteht.

Zu Ragnarök wird Vidar den Tod seines Vaters rächen. Er reißt dem Wolf Fenrir den Rachen auf und stößt ihn durch dessen Schlund ein Schwert in den Leib.
Oder aber Widar reißt dem Wolf seinen Rachen mitten entzwei (Edda, Wafthrudnirlied, 53).

Zur Rache wird Vidar sich zu Pferde begeben (Grimnirlied 17) und dabei seinen Geburts- oder Wohnort verlassen, nach den Verheerungen der Götterdämmerung wird er zusammen mit seinem Halbbruder Vali in der erneuerten Welt des Friedens herrschen
(Wafthrudnirlied, 51).

Vidar wird auch als „schweigsamer Ase” bezeichnet.





 

 
   
 
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