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  Vali
 
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Vali
Gott der Natur /
Rächer des Gottes Balder

Vali (Wali, nord.) ist ein Naturgott aber er gilt auch als Rächergott, aber auch Frühlingsgott.

Sein Name wird auch Ali geschrieben. Ali wird aber auch manchmal als eigenständiger Frülingsgott genannt.

Er ist ein Sohn des Odin, dem höchsten der Asen, und der Rind, „kühn in der Schlacht und ein guter Schütze” (Gylfaginning, 30).

Erst eine Nacht alt, wird er die Ermordung seines Halbbruders Baldur rächen und dessen versehentlichen Mörder, seinen blinden Halbbruder Hödur, töten.

Vali soll an nur einem Tag zum Mann geworden sein.

Vali steht zusammen mit Vidar für die unsterbliche Kraft der natur. Während Vidar die ruhige Kraft verkörpert, steht Vali für den unsterblichen Geist, das ewige Licht des Lebens, das innere Licht und die Macht, die alles in der Natur ernährt.

Vali wird gewöhnlich mit einem Bogen dargestellt. Damit kann er seine großartige, lebensspendende Macht überall auf Midgard verteilen.

 

Rinda im Westsaal
Wali gebiert:
nicht wäscht er die Hand, nicht kämmt er das Haar,
bis Balders Feind
auf dem Brandstoß liegt.
Edda, Balders Träume 11

oder

Baldurs Bruder war kaum geboren,
Als einsichtig Odins Erbe zum Kampf ging.

Die Hände nicht wusch er, das Haar nicht kämmt er,
Eh er zum Bühle trug Baldurs Töter.
Edda, Voluspa 37 u. 38

 

Nach Ragnarök, die er überlebt, wird er zusammen als eine der wenigen Gottheiten mit Vidar in die erneuerte Welt des Friedens zurückkehren (Edda, Wafthrudnirlied, 51).

In Norwegen gibt es einen nach Vali benannten Ort, Valaskiollh.


 

 
   
 
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